Hochwassereinsatz

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Datum: 28. Juli 2017 
Alarmzeit: 11:15 Uhr 
Alarmierungsart: Telefon 
Dauer: 5 Stunden 45 Minuten 
Art: Technische Hilfeleistung 
Einsatzort: Harkenbleck; Hemmingen-Westerfeld 
Einsatzleiter: Roland Frey (Stadtbrandmeister) 
Mannschaftsstärke: 60 (insgesamt) 
Fahrzeuge: Löschgruppenfahrzeug 8, Mannschaftstransportwagen 
Weitere Kräfte: Freiwillige Feuerwehr Hemmingen-Westerfeld, Freiwillige Feuerwehr Hiddestorf-Ohlendorf, Freiwillige Feuerwehr Wilkenburg, Stadt Hemmingen 


Einsatzbericht:

Erneut waren wir im Hochwassereinsatz, zuerst sollten wir in Harkenbleck eingesetzt werden, der Alarm wurde dann aber abgebrochen, sodass wir deshalb dann die Ortsfeuerwehren Hemmingen-Westerfeld und Hiddestorf/Ohlendorf bei dem Bau eines Walls unterstützen und anschließend füllten wir weitere Sandsäcke ab.

siehe auch die Abschlusspressemitteilung

Hochwasser in Hemmingen: Presseinfo 4 der Stadtfeuerwehr Hemmingen (Zwischenbilanz Freitag, den 28.07.2017, 22:30 Uhr): Fünf Autofahrer gerettet – Feuerwehr, Verwaltung und Betriebshof sind im Dauereinsatz

Es war ein arbeitsreicher Tag für die Feuerwehren, der Verwaltung und dem Betriebshof der Stadt Hemmingen, der bereits um 07:30 Uhr mit dem ersten Einsatz begann. Insgesamt mussten im Laufe des Tages von der Ortsfeuerwehr Hemmingen-Westerfeld fünf PKW und deren Fahrer bzw. Fahrerinnen aus dem Hochwasser gerettet werden, da diese die deutlichen Absperrungen ignoriert hatten und sich damit in Gefahr brachten. Jeweils wenige hundert Meter vor den Ortseingängen von Hemmingen-Westerfeld mussten von der Brückstraße drei Autos und von der Dorfstraße zwei Autos durch die Feuerwehr aus dem Hochwasser gezogen werden.

Die Feuerwehr weist nochmal ausdrücklich daraufhin, diese Absperrungen nicht zu ignorieren, es kann Lebensgefahr bestehen.

Zwischendurch wurde die Ortsfeuerwehr Hemmingen-Westerfeld zu einer Rauchentwicklung an den Rathausplatz alarmiert, bei der eine Person durch die Feuerwehr gerettet wurde (siehe Presseinfo 2 der Stadtfeuerwehr Hemmingen).

Wall an der KGS

Weiterhin waren die Ortsfeuerwehren Hemmingen-Westerfeld, Harkenbleck und Hiddestorf-Ohlendorf ab dem Vormittag gemeinsam mit dem Betriebshof präventiv „An der Eiche“ (Abzweigung der Berliner Straße) im Einsatz, um die KGS Hemmingen mit einem Wall aus Sand und Planen zu sichern. Hierzu wurden insgesamt mehr als 50 Tonnen Sand verwendet.

Im Anschluss wurden gegen 14 Uhr weitere Sandsäcke gefüllt, um bei weiteren Gefahren genügend Sandsäcke zur Verfügung zu haben. Insgesamt wurden in den letzten zwei Tagen über 40 Tonnen Sandsäcke gefüllt.

Weiterhin war ab 12 Uhr die Ortsfeuerwehr Wilkenburg in Wilkenburg am Riehefeld im Einsatz, um mit Pumpmaßnahmen präventiv ein Regenrückhaltebecken zu entlasten.

Abfüllen von Sandsäcken

Neben dem Bürgermeister der Stadt Hemmingen Claus-Dieter Schacht-Gaida und der Vorsitzenden des Ausschusses für Feuerschutz Anette Wnendt informierten sich u.a. auch der Brandschutzabschnittsleiter Eric Pahlke und sein Stellvertreter Benjamin Moß an den Einsatzstellen über die Lage vor Ort.

Insgesamt waren unter der Leitung des Stadtbrandmeisters Roland Frey und seinem Stellvertreter Ralf Brinkmann die Feuerwehr mit rund 60 Kräften und elf Fahrzeugen, der Betriebshof der Stadt Hemmingen mit mehreren Fahrzeugen und sechs Kräften und die Verwaltung mit mehreren Mitarbeitern bis zum Abend im Einsatz.

Konkrete Prognosen, wie die Lage sich weiter entwickelt, können seitens der Feuerwehr nicht aufgestellt werden. Wie bereits in den letzten Tagen kontrollieren Feuerwehr, Betriebshof und die Verwaltung die neuralgischen Punkte regelmäßig.

Alle Fotos hier.

Lennart Fieguth und Sebastian Hillert
Pressesprecher der Freiwillige Feuerwehr Stadt Hemmingen

Hochwasser Hemmingen