Hochwasser in Hemmingen: Abschlusspressemitteilung der Stadtfeuerwehr

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Das Hochwasser in Hemmingen geht zurück und damit auch die Belastung für die Feuerwehr. Von Donnerstag bis Samstag war die Stadtfeuerwehr Hemmingen an rund einem Dutzend Einsatzstellen tätig und führte regelmäßige Kontrollfahrten gemeinsam mit dem Betriebshof und der Verwaltung der Stadt Hemmingen an den neuralgischen Stellen im Stadtgebiet durch. Alle Einsatzmaßnahmen beschränkten sich auf die Ortschaften Hemmingen-Westerfeld und Wilkenburg.

Neben der Rettung von fünf Autos und deren Fahrern, die die Absperrung ignoriert hatten, wurden verschiedene Bereiche mit Barrieren und Sandsäcken gesichert, zum Beispiel die KGS Hemmingen und der Ortseingang Wilkenburg aus Harkenbleck kommend sowie zur Prävention weiterer Gefahren zusätzliche Sandsäcke abgefüllt. Für die Errichtung der Barrieren (die teilweise ebenfalls aus Sand bestehen) und dem Abfüllen von Sandsäcken wurden insgesamt rund 90 Tonnen Sand verwendet, über 50 Tonnen davon wurden an der KGS eingesetzt.

Insgesamt waren unter der Gesamteinsatzleitung des Stadtbrandmeisters Roland Frey und seinem Stellvertreter Ralf Brinkmann an den drei Tagen fünf der sechs Ortsfeuerwehren im Hochwassereinsatz tätig. In Spitzenzeiten waren 60 Einsatzkräfte der Feuerwehr sowie sechs Mitarbeiter des Betriebshofes und mehrere Mitarbeiter der Verwaltung gleichzeitig im Einsatz. Für die Versorgung der Einsatzkräfte war u.a. auch der Küchenwagen der Stadtjugendfeuerwehr im Einsatz.

Hochwassereinsätze stellen immer eine Herausforderung dar, da jedes Hochwasser anders ist und Prognosen nur bedingt möglich sind. Deshalb haben Feuerwehr, Betriebshof und Verwaltung vorsichtshalber frühzeitig präventive Maßnahmen ergriffen, um größere Schäden zu verhindern bzw. zu minimieren.

Zur Koordinierung der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit wurde am Freitag eine mobile Pressestelle eingerichtet, denn das Interesse der Presse sowie der Bürgerinnen und Bürger an den Hochwassereinsätzen war sehr hoch, allein in den sozialen Netzwerken informierten sich über 50.000 Personen über die Hochwassereinsätze in Hemmingen.

Die Feuerwehr freut und bedankt sich bei den Bürgerinnen und Bürgern für den Zuspruch, den vielen Dankesmeldungen und der Hilfsbereitschaft, die Einsatzkräfte beim Einsatz zu unterstützen – auch wenn dieses Angebot nicht angenommen werden musste. Es ist schön zu wissen, dass so viele Bürgerinnen und Bürger hinter der Feuerwehr stehen und im Bedarfsfall diese auch aktiv unterstützt hätten. Wir möchten die Möglichkeit nutzen und darauf hinweisen, dass alle Ortsfeuerwehren immer auf der Suche nach aktiven Mitgliederinnen und Mitgliedern sowohl in der Einsatzabteilung als auch in den Nachwuchsabteilungen sind.

Neben dem Bürgermeister der Stadt Hemmingen Claus-Dieter Schacht-Gaida und der Vorsitzenden des Ausschusses für Feuerschutz Anette Wnendt informierten sich u.a. auch der Brandschutzabschnittsleiter Eric Pahlke und sein Stellvertreter Benjamin Moß mehrfach über den aktuellen Stand und besuchten auch die Einsatzstellen.

Weiterhin möchten wir uns bei der Verwaltung und dem Betriebshof der Stadt Hemmingen für die reibungslose und intensive Zusammenarbeit sowie dem Team des Küchenwagens der Stadtjugendfeuerwehr Hemmingen für die Versorgung bedanken.

Der abschließende Dank gilt allen Einsatzkräften, die teilweise über mehrere Tage im Einsatz waren sowie deren Arbeitgebern und Familien für die Freistellung und Unterstützung der Kräfte.

Alle Fotos.

Lennart Fieguth
Pressesprecher
Freiwillige Feuerwehr Stadt Hemmingen

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