Ausgelöste Brandmeldeanlage

Einsatzbericht:

Unwettereinsätze für die Stadtfeuerwehr Hemmingen

Am Donnerstagabend (22.06.2017) rückte die Stadtfeuerwehr Hemmingen zu zwei Einsätzen in Hemmingen-Westerfeld aus und unterstützte im Anschluss mit einem Löschzug die Feuerwehr Hannover zur Sicherstellung des Brandschutzes in der Stadt Hannover. Gegen 21:35 Uhr löste die Brandmeldeanlage einer Flüchtlingsunterkunft an der Heinrich-Hertz-Straße in Hemmingen-Westerfeld. Daraufhin rückten alle sechs Ortsfeuerwehren der Stadt Hemmingen mit insgesamt 14 Fahrzeugen und 72 Kräften aus. Die Brandmeldeanlage wurde aber nicht durch ein Feuer oder Rauch ausgelöst, sondern ein durch das Unwetter bedingter Wasserschaden im Gebäude war der Grund für die Auslösung. Bis auf die Ortsfeuerwehren Hemmingen-Westerfeld und Arnum konnten daraufhin die anderen vier Ortsfeuerwehren wieder einrücken. Mithilfe eines Wassersaugers wurde das im Keller stehende Wasser abgesaugt. Nach einer Stunde war der Einsatz dort beendet. Während des Einsatzes an der Heinrich-Hertz Straße wurde ein Wasserschaden in einer weiteren Flüchtlingsunterkunft an der Carl-Zeiss-Straße gemeldet. Hier war die Ortsfeuerwehr Hemmingen-Westerfeld mit einem Fahrzeug und neun Einsatzkräften vor Ort. Der Wasserschaden war jedoch so gering, dass kein Einsatz für die Feuerwehr notwendig war. Aufgrund der vielen Unwettereinsätze in der Landeshauptstadt Hannover forderte die Feuerwehr Hannover auch Unterstützung von der Stadtfeuerwehr Hemmingen an. Deshalb ist die Stadtfeuerwehr aktuell mit einem Löschzug (vier Fahrzeugen und 26 Einsatzkräfte aus den Ortsfeuerwehren Arnum und Hemmingen-Westerfeld) in der Stadt Hannover zur Sicherstellung des Brandschutzes im Einsatz. Bezüglich der Einsätze in der Stadt Hannover bitte die Pressestelle der Feuerwehr Hannover kontaktieren. Lennart Fieguth Stadtfeuerwehrsprecher Freiwillige Feuerwehr Stadt Hemmingen Foto: Symbolbild  

Neue Fahrzeuge für die Feuerwehren Harkenbleck und Wilkenburg

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Der Bürgermeister Claus-Dieter Schacht-Gaida bekräftigte in seiner Rede bei der Übergabe der neuen Fahrzeuge in Harkenbleck nochmal, wie wichtig die Feuerwehr für die Bevölkerung ist. „Damit die Ehrenamtlichen Brände bekämpfen und technische Hilfe leisten können, ist eine gute Ausstattung unverzichtbar“, sagte der Bürgermeister. „Und es ist unsere Aufgabe die Ortsfeuerwehren gut auszustatten, deshalb erhalten die Ortsfeuerwehren Harkenbleck und Wilkenburg je einen neuen Mannschaftstransportwagen (MTW) im Wert von jeweils 61.000 €“. […]

Wohnhausbrand (Menschengefährdung)

Einsatzbericht:

54-jähriger stirbt bei Wohnhausbrand in Wilkenburg

Die Stadtfeuerwehr Hemmingen war am frühen Pfingstmorgen (05.06.2017) bei einem Wohnhausbrand in Wilkenburg (Hemmingen) an der "Alten Dorfstraße" im Einsatz. Für einen Bewohner kam jedoch jede Hilfe zu spät, er konnte nur noch tot geborgen werden. Die Feuerwehr wurde gegen 05:38 Uhr alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Kräfte an der Einsatzstelle schlugen bereits ca. drei Meter hohe Flammen aus dem ersten Obergeschoss des Wohnhauses. Die Flammen hatten dabei schon auf den Dachstuhl übergegriffen. Eine noch vermisste Person wurde in dem ersten Obergeschoss vermutet, deshalb leitete die Feuerwehr umgehend die Menschenrettung ein und mehrere Trupps unter schweren Atemschutz durchsuchten das Wohnhaus. Die Rettungsmaßnahmen waren aus zwei Gründen erschwert. Erstens durch die starke Brand- und Rauchentwicklung und zweitens durch die flächenmäßige Zustellung der oberen Etage mit vielen verschiedenen Gegenständen. Die Feuerwehrkräfte standen vor der Herausforderung sich bei stark verminderter Sicht und enormer Hitzeeinwirkung die Wege freizuräumen, um die vermisste Person zu suchen. Im Laufe des Einsatzes wurde der vermisste Bewohner gefunden und geborgen. Für den 54-jährigen kam aber jede Hilfe zu spät, der Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen. Neben der Personensuche wurden parallel die Brandbekämpfungsmaßnahmen eingeleitet. Mehrere Trupps bekämpften das Feuer mit insgesamt fünf Rohren im Innen- und Außenangriff, dazu wurde auch die Drehleiter eingesetzt. Das Löschwasser wurde aus dem Hydrantennetz und einem angrenzenden See entnommen. Zur Löschwasserentnahme aus dem See wurden drei Tragkraftspritzen eingesetzt. Durch den massiven Löscheinsatz konnte das Feuer eingedämmt und schließlich gelöscht werden. Der Energieversorger hat die Wasser- und Stromleitung für das Haus abgestellt.Zum Ende des Einsatzes wurden mehrere Fahrzeuge aus der Feuerwehrtechnischen Zentrale aus Ronnenberg angefordert, um die Atemschutzflaschen und Schläuche direkt an der Einsatzstelle zu wechseln und damit den Brandschutz in Hemmingen sicherstellen zu können. Der Kriminaldauerdienst der Polizei Hannover nahm noch während des Feuerwehreinsatzes die Ermittlungen auf. Angaben zur Brandursache und der Schadenshöhe werden seitens der Feuerwehr nicht gemacht, hierzu bitte die Polizeidirektion Hannover kontaktieren. Die letzten Kräfte der Feuerwehr rückten gegen 10 Uhr ein. Insgesamt waren über 100 Rettungskräfte im Einsatz. Die Stadtfeuerwehr Hemmingen war mit allen sechs Ortsfeuerwehren und insgesamt 17 Fahrzeugen vor Ort. Neben der Feuerwehr aus Hemmingen und der FTZ Ronnenberg waren auch das Ordnungsamt der Stadt Hemmingen, der Rettungsdienst, die Polizei und der Energieversorger im Einsatz. Alle Fotos hier. Text: Lennart Fieguth und Sebastian Hillert Pressesprecher der Freiwilligen Feuerwehr Stadt Hemmingen Fotos: Lennart Fieguth Toter bei Wohnhausbrand